Die großen Parkettpflege-Irrtümer

 

 

Mit viel Wasser bekommt man Flecken weg
Das alte Sprichwort „Viel hilft viel“ gilt nicht bei der Reinigung vom Parkett. Denn viel Wasser schadet dem Holz, durch zu viel Nässe quillt es auf. Deshalb sollten nie nasse Bodentücher zur Reinigung verwendet werden, sondern nur nebelfeucht gewischt werden.

Wringen Sie den Lappen deshalb immer kräftig aus, bevor es an die Reinigung geht. Normale Flecken sollten sich so einfach entfernen lassen. Wenn dann doch mal ein etwas hartnäckigerer Fleck nicht so leicht weggeht, helfen spezielle Reinigungsmittel, die einfach mit ins Wischwasser gegeben werden.

Heißer Dampf schadet im Parkett eher und hilft nicht gegen Flecken

Heißer Dampf schadet im Parkett eher und hilft nicht gegen Flecken

 

Dampfreiniger eigenen sich zur Intensivpflege
Man sollte auf keinen Fall Dampfreiniger zur Pflege von Parkettböden einsetzen. Denn der heiße Dampf kann auf Dauer die schützende Lackschicht zerstören. Aber auch geölte und gewachste Parkettoberflächen halten dem Dampf nicht stand. Der Wasserdampf lässt das Holz aufquellen.

Parkett sollte deshalb stets nur nebelfeucht mit einem gut ausgewrungenen Tuch gereinigt werden. Und mit den richtigen Reinigungsmitteln oder altbewährten Hausmittelchen bekommt man auch schwere Flecken weg.

 

Ein Universalreiniger pflegt alle Arten von Parkettböden
Universalreiniger haben den Nachteil, dass sie sehr aggressiv sind und die Versiegelung des Parketts eher angreifen, als dass sie es säubern.  Lieber sollte man auf speziell auf die Art der „Versiegelung“ angepassten Mittel zurückgreifen. Denn auch Reinigungsmittel ist nicht gleich Reinigungsmittel.

So bieten sich z. B. für lackierte Boden Spezialreiniger an, die speziell auf den verwendeten Parkettlack und die Art des Parkettbodens (Holzparkett, Korkparkett etc.) abgestimmt sind. Für gewachste / geölte Böden sollte man hingegen auf milde Waschseifen zurückgreifen.

 

Parkett eignet sich auch für Ihr Badezimmer
 

Generell eignen sich im Bad eher  Parketthölzer wie Kambala, Akazie, Teak, Doussie, Wenge oder Mutenye denn diese schwinden oder quellen bei Nässe weniger.

Auch mit Parkett kann man ein Vollbad im Bad genießen

Auch mit Parkett kann man ein Vollbad im Bad genießen

 

Sie sollten nach dem Verlegen (am besten durch den Fachmann) ebenso richtig veredelt werden, um genug vor Wasser geschützt zu sein. Hierfür bieten sich besonders Öle an, da bei geölten Oberflächen kein Wasser durch Risse unter die Imprägnierung kommt. Der Ölschutz muss allerdings regelmäßig aufgefrischt werden.

Darüber hinaus sollte man darauf achten, kleinere Wasserpfützen, die im Bad schnell einmal entstehen können, zeitnah aufzuwischen. Prinzipiell sind sie aber kein Problem für den Holzboden.

Wichtig für Holzböden ist ebenso eine ausreichende Belüftung, vor allem nach dem Baden oder Duschen. Und auch eine Raumtemperatur von 20 bis 22 °C sowie Luftfeuchtigkeit bis maximal 60 Prozent helfen dabei, dass das Parkett im Bad dauerhaft haltbar bleibt.